Fünfte Auflage des RWV Night-Lights am Käuling am Nordhang des Kreuzberges

Ein Ballon, ein Alien oder doch etwas ganz anderes? Kurz nachdem unser Night-Light-Team mit dem Entzünden der Fackeln am Käuling begonnen hatte, trafen die ersten Tipps zum möglichen Motiv ein. Das RWV Night-Light, der Fackelgruß zum Neujahrstag leuchtete wieder und wurde von vielen Zuschauern freudig erwartet und gespannt verfolgt.

Mittlerweile ist unser Team (heuer mit Michael Schmid, Stefan Neumann, Barbara Enders und – neu im Team – Matthias Rahm) um Siegfried Neumann, den kreativen Kopf hinter der Aktion, gut eingespielt und das Stecken der Fackeln mit Hilfe von Thomas Pöpperl von Haselbach aus war sehr schnell und routiniert erledigt. Dabei galt es einiges an Strecke zu bewältigen, denn das Fackelbild erstreckte sich einmal mehr über gut 120 Meter Länge den Hang hinauf. Zuvor hatten die Helfer das ganze Material in Rucksäcken hinauf getragen.

Wie immer startete mit Beginn der Dämmerung das Entzünden der Fackeln. Trotz des starken Windes brannten die Lichter gut, denn der Hochwald am Westrand des Skihanges „Kanonenrohr“ schützte vor den kalten Böen und machte den Helfern die Wartezeit in der Kälte – zwischen Entzünden und Abbau – erträglicher.

Unser Siggi hatte sich eine Art Choreographie für das Anzünden ausgedacht, um die Lösung spannend zu gestalten. Er hatte einige Irrlichter installiert, so nannte er Fackeln, die außerhalb des eigentlichen Motivs platziert waren und für etwas Verwirrung sorgen sollten. Nicht nur aus der Hauptblickrichtung heraus war das Motiv des Pilzes sehr schön erkennbar.

„Wenn wir blinken, blinkt uns zurück“, hatte Siggi im Vorfeld gebeten, um bereits am Berg mit den Beobachtern ringsum in Kontakt zu treten und tatsächlich leuchteten von überall Lampen und Blinklichter. Eine Familie wartet schon immer am Basaltbruch Bauersberg und blinkte auch dieses Mal ganz eifrig zum Nordhang des Kreuzbergs hinüber. Entlang der Kreuzbergstraße parkten Autos in den Feldwegen, aus vielen Häusern der Osterburgsiedlung kamen Blinksignale und direkt aus der Haselbacher Flur leuchteten viele Zuschauer mit starken Lampen nach oben. Diese Rückmeldungen bestätigen uns, dass der Lichtergruß zum Neujahrstag – das RWV Night-Light – mittlerweile regelrecht erwartet wird. Das war für uns die größte Freude und entlohnte für die schweißtreibende Aktion. Von „einfach wunderschön“ bis „schönstes Motiv bisher“ lauteten die Kommentare hinterher.

Als die abgebrannten Fackeln eingesammelt und alles per Schlitten wieder ins Tal transportiert worden war, verabschiedeten sich die Helfer „bis zum nächsten Mal“. „Solange uns ein schönes Motiv einfällt, machen wir weiter“, zeigt sich unser Siegfried „Siggi“ Neumann zuversichtlich.

Herzliches Dankeschön an alle Helfer und ein mindestens ebenso großer Dank geht an alle, die uns mit ihrer Rückmeldung in unserem Tun bestätigt haben! Ihr seid spitze!

So sieht das aus, wenn wir die Fackeln einjustieren. Dieses Jahr hat das Thomas Pöpperl mit uns gemacht.

Wir können mittlerweile auf jede Menge Helfer zählen! Immer wieder in wechselnder Zusammensetzung dabei sind:

Siegfried Neumann, Stefan Neumann, Michael Schmid, Florian Reder, Thomas Pöpperl, Michael Griebel, Matthias Rahm und Barbara Enders

Und hier noch ein paar mehr Impressionen von unserem RWV Night-Light, dem Lichtergruß zum Neujahrstag:

Die Fackeln sind jetzt alle gesetzt, nun geht es an die Choreographie des Entzündens. Siegfried Neumann, rechts, hat da eine ganz konkrete Vorstellung, die er den Helfern jetzt erklärt. Foto Barbara Enders
Nach dem Entzünden der Fackeln sieht Thomas, dass wir am Berg die Fackeln richtig gesteckt haben. Foto Thomas Pöpperl
Siegfried Neumann entzündet eine Doppelfackel. Foto Barbara Enders
So klappt das mit der Fackel-Choreographie. Siggi ist zufrieden 🙂
Foto Siegfried Neumann.
Alle Fackeln brennen, die Irrlichter sind gelöscht und Siegfried Neumann gibt ein Blicksignal ins Tal. Wir machen uns nun für die Wartezeit bereit. Jacke, Handschuhe, Mütze und natürlich etwas Warmes zu trinken hilft dabei ungemein 🙂 Foto Barbara Enders
Und so sehen wir das am Kanonenrohr! Die hellen Lichtpunkte kommen von den vielen Zuschauern, die uns mit ihrem Blinklicht eine wohlige Gänsehaut bescheren. Danke dafür!!!
Man kann hier den Stiel des Pilzes erahnen. Foto Barbara Enders
Die ersten vier „Stufen“ der Entzündung, noch ist offen was es wird. (unsere „Simulation“)
Und so sieht unser Glückspilz aus, das RWV Night-Light 2026! Foto Thomas Pöpperl
Hier am Kanonenrohr können wir das Motiv kaum erkennen, die unebene Oberfläche am Käuling ergibt vor Ort eine ganz andere Darstellung, den Stiel des Pilzes kann man hier erahnen! Die besonders hellen Lichtpunkte aus dem Tal und von den gegenüberliegenden Hängen kommen von den vielen Zuschauern, die uns mit ihrem Blinklicht eine wohlige Gänsehaut bescheren. Danke dafür!!! Rechts oben das Blinklicht unserer treuen Zuschauer am Basaltbruch Bauersberg, Danke Franka und Familie.
Foto Barbara Enders