Den Wintereinbruch Ende November nutzte Maxi Lange, Trainer der Rhönadler, für eine erste Trainingseinheit auf Langlaufskiern. Eigentlich war für Freitagnachmittag ein Ausflug in die Skihalle nach Oberhof geplant, den Lange kurzerhand in die Rhön verlegte, denn der Tag war viel zu schön, um „in eine olle Halle“ zu gehen, wie er seinen Schützlingen bei der Planänderung mitteilte.


Bei bestem Wetter – blauer Himmel und Sonnenschein – übten die jungen Sportler fleißig und sie waren nicht die einzigen, die das Gelände rund um das Loipenhaus am Roten Moor nutzten. Auch andere Nachwuchssportler waren dort. Die Jugend der SKG Gersfeld trainierte ebenfalls im Schnee.







Gleich am nächsten Tag stand das reguläre Training auf den Kreuzbergschanzen an. Hier musste erst einmal mit vereinten Kräften die Schanze K 30 „geputzt“ werden, denn die Kreuzbergschanzen sind nur für den schneelosen Betrieb vorgesehen. Voller Freude machten alle Sportler und Sportlerinnen mit und auch Familienangehörige, die vor Ort waren, packten wieder kräftig mit an.
Für die Skispringer entfiel danach das Warmmachen, das hatten sie schon beim Schneekehren erledigt.
Dass man auf den Sommersprungschanzen ganz wunderbar für den Wintereinsatz trainieren kann, haben nun alle genau beobachten können. „Der Anlauf ist viel schneller“, hörte man von den Sportlern und zudem bekamen sie Übung darin, auf dem schneebedeckten Auslaufhang rechtzeitig mit einem Umkehrschwung zu bremsen, die beste Vorbereitung für die ersten Wettkämpfe auf Schnee.
Spaß hat es allen gemacht, auch dem engagierten Trainer Lange und dem Sprunglaufwart des RWV Haselbach Nico Chlebowy. Ein tolles Team, das sich gerne um die motivierten Nachwuchssportler auf den Haselbacher Kreuzbergschanzen kümmert.




